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WERK 70 on Tour: Barcamp Koblenz 2017

BarCamp Nummer 3 für mich dieses Jahr: Koblenz.

Schon witzig, wie schnell man von „Ich war ja noch nie auf einem BarCamp“ plötzlich zu denen gehört, die in Grüppchen in der Gegend herumsteht und fachsimpelt. Tatsächlich war das Barcamp Koblenz im letzten Jahr mein erstes überhaupt und auch eigentlich nur ein Zufallsfund.

Auf alle Fälle hatte das letzte Jahr überzeugt, so dass wir uns in diesem Jahr gleich mal Early Bird Tickets besorgt haben. Der Termin Sa/So statt Fr/Sa fand ich zugegeben ziemlich doof, und offenbar nicht nur ich – denn der Sonntag war schon eher mau besucht, was mir fast ein bisschen leidgetan hat, denn diese Veranstaltung hat wirklich mehr verdient.

Daher erstmal ein dickes Danke an alle Organisatoren, Sponsoren und natürlich Session-Haltern.

Sessions waren leider etwas dünn gesät am Samstag – was dazu geführt hat, dass die Räume natürlich übervoll waren. Das war schade.

Klar – jetzt kann man natürlich sagen: Hättest ja selbst was halten können.

Ja, hätte ich. Ich hatte mich aber im Vorfeld dazu entschieden, es nicht zu tun, weil im letzten Jahr mehr Sessions angeboten waren, als durchgeführt werden konnten. Also hatte ich weder etwas vorbereitet, noch irgendwas dabei. Sonntag war die Menge an Sessions dann (besonders im Hinblick auf die stark geschrumpfter Teilnehmerzahl) völlig ausreichend.

Meine persönliche Sessionsauswahl war mal wieder kunterbunt. Angefangen habe ich mit „Ist das Content oder kann das weg?“ und Visual Thinking, weiter ging es mit Social Media Management, dem Einsatz von Bots in der Kommunikation mit Kunden und den Überlegungen zu einem Hackathon fürs Handwerk. Sonntag gab es dann Personalrecruiting in 2030, IoT, Medienmanagement mit ResourceSpace und zum Abschluss Tipps für gelungene Fotos.

Hier einmal die Vortragenden:

https://twitter.com/marcus_burk Content-Marketing-Strategie (inkl. Unterlagen zur Session http://dirico.io/ressourcen/barcamp-koblenz/)

https://twitter.com/eingerollt Visual Thinking (inkl. Scribble PDF https://t.co/IjwesDfsqp)

https://twitter.com/gerritmueller Was macht eigentlich ein Social Media Manager?

https://twitter.com/sascha_boehr Oh mein Bot

https://twitter.com/designgilde Hackathon Handwerk

https://twitter.com/BauerMario Matchingalgorithmen

https://twitter.com/8SITSec IoT (wenn es auch etwas in Zukunftsvisionen abgedriftet ist 😊)

https://twitter.com/JustElex Medienmanagement

https://twitter.com/salome_weber Foto Basics

Die Sessions beim Barcamp Koblenz

Über hochwertige Inhalte der Sessions will ich mich hier gar nicht auslassen. Wer sich die Sessionpläne der beiden Barcamp Koblenz  – Tage anschaut, der sieht sehr schnell: Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Und wenn man mal ganz ehrlich ist: Selbst wenn an jedem Tag nur eine einzige Session für einen selbst interessant wäre, hätte man den Ticketpreis immer noch locker wieder drin. Völlig unabhängig vom persönlichen Interesse können Sessions aber auch einfach mal neue Blickwinkel verschaffen – sei es auf bekanntes, oder dass man sich mit Themen auseinandersetzt, auf die man so gar nicht gekommen wäre.

Sowohl in den Sessions, wie auch den Gesprächen am Rande kam in diesem Barcamp zum Beispiel immer wieder mal das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ auf den Plan. Sehr spannend übrigens, wie unterschiedlich Menschen dieses Thema angehen.

Ich habe sehr bewusst auf sehr verschiedene Sessions gesetzt. Teils waren es welche, die mich thematische interessierten, teils welche, bei denen ich einfach sehen wollte, wie andere mit dem Thema umgehen und auch Sessions, die ich eher als Lückenfüller besucht habe, um nicht in der Gegend rumzusitzen. Interessant waren sie alle. Impulse kann man immer mitnehmen.

Also: Geht zu Barcamps! Es lohnt sich.

Die Location, das Essen, die Organisation

Zur Location habe ich mich ja letztes Jahr schon ausgelassen; sie ist einfach toll (wenn auch etwas anfällig für sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Auch der Treehugger-Pavillion ist cool. Die Party – nun gut 😃 War halt nicht meine Musik (aber das erwarte ich tatsächlich auch nicht, sonst würden wohl mehr meckern 😉 ). Das Essen war vollkommen in Ordnung – Getränke gab es reichlich. Die Organisation war super.

Die Kritik am Barcamp Koblenz 2017

Wie schon von vielen angemerkt: Samstag & Sonntag ist kacke.

Barcamps sind zwar toll, aber auch als Teilnehmer anstrengend. Das BC also nahtlos zwischen zwei Arbeitswochen zu knallen ist irgendwie suboptimal, zumal halt eben viele dabei sind, die eben keinem 9to5-Job nachgehen. Mal abgesehen davon, dass es ja auch Menschen mit Familien gibt. (Wobei es dafür halt parkplatzmäßig entspannter war…)

Die Akustik im Foyer: Vorstellungsrunde und Sessionplanung waren schlecht zu verstehen. Viel schlechter als im letzten Jahr. Woran auch immer es gelegen haben mag.

Bei den wenigen und den dadurch sehr voll werdenden Sessions waren die Räume zu klein und zu wenig bestuhlt. Kann aber halt vorher keiner wissen.

Am Schlimmsten fand ich aber das hier:

Mädels, mal ehrlich: Wie eilig kann man es haben? Ja, mir ist auch mal das Papier daneben gefallen. Dann hab ich es eben aufgehoben.

Hier noch ein paar schönere Bilder

Das Barcamp Koblenz – Fazit

War (wieder mal) eine tolle Veranstaltung, an der es wirklich wenig auszusetzen gab. Wir sind nächstes Jahr sicherlich wieder dabei. Es lohnt sich immer.

Hier ist der Platz für all die anderen tollen Blogbeiträge über das #bcko17 (wird laufend aktualisiert)

Der Barcamp-Koblenz Blog

Der Blog von Maria

Der Blog vom Frank

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