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SEO 2018: Was wird wichtig?

In Sachen Suchmaschinenoptimierung hat sich schon 2017 viel getan – SEO 2018 wird also definitiv spannend werden. Insbesondere das Machine Learning und die Künstliche Intelligenz, auf die beispielsweise Google setzt, machen es immer schwerer, DIE Kriterien herauszufiltern, die das Ranking in den Suchergebnissen beeinflussen.

Dabei gibt es einige Faktoren, die auch für SEO 2018 recht unverändert bleiben werden: Sichere Seiten, sauberer Code und kein unnötiger Ballast zum Beispiel. Auch die Tatsache, dass Google immer mehr auf Content setzt, sollte kein Geheimnis mehr sein.

Die Anzahl der Ranking-Faktoren wird von Google mittlerweile aber auf „über 200“ beziffert. Manche, die sich gegenseitig bedingen, manche, die auf den ersten Blick einander entgegen zu stehen scheinen.

SEO Rückblick: Was war 2017 wichtig?

Der SEO-Tool – Anbieter SEMRush hat nun eine Studie veröffentlich, die zeigt, was 2017 bei der Suchmaschinenoptimierung besonders wichtig war.

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Screenshot aus der SEMRush Study 2017 (https://www.semrush.com/ranking-factors/)

Insbesondere die Interaktionen von Nutzern mit der Seite sind hier zu nennen. Vom direkten Seitenaufruf, über die Verweildauer und Anzahl der besuchten Seiten bis zur Absprungrate. Das Verhalten des Nutzers auf der Seite wird immer wichtiger.

Auch das Thema „Keywords“ spielt eine große Rolle. Allerdings nicht als Keyword-Metaangabe, sondern im Hinblick auf die Keyworddichte und die Frage: Wo und wie wurden Keywords im Content ein- und umgesetzt?

Ja, und da sind wir direkt beim nächsten großen Block: Content. Google mag Seiten mit gutem Inhalt. Hochwertiger und für den User relevanter Content soll es sein. Möglichst ausführlich, möglichst so spannend, dass der Besucher auch bis zum Ende liest.

Dazu kommen die so oft totgeredeten Backlinks. Backlinks sind nicht tot – nur wird auch hier mehr Wert auf Qualität, denn auf Quantität gelegt.

Insgesamt ist das Ranking von Google aber so komplex geworden, dass wir gespannt sei dürfenn, was 2018 uns bringt.

SEO 2018: Der Ausblick?

Es ist nicht anzunehmen, dass Google die bisherigen Weiterentwicklungen in Richtung Content und Relevanz stoppen wird. Google betrachtet es als seine Mission „to organize the world’s information“. Das ist eine starke Ansage – und ein ambitioniertes Ziel, für das Google die Hilfe der Webseitenbetreiber braucht. Dabei belohnt der Suchmaschinenriese all diejenigen, die seine Mission unterstützen und straft ab, was ihn nicht auch selbst weiterbringt.

In den letzten Jahren hat Google mehr und mehr an Kriterien geschraubt, die sich unter einem Oberbegriff zusammenfassen lassen:

SEO 2018: Nutzerzentrierung rückt in den Fokus

War SEO lange Zeit ein extrem technik-getriebenes Feld, schwenkt der Fokus nun (da die technischen Faktoren keine großen Herausforderungen mehr darstellen), zunehmend auf die User.

Google will „optimale Ergebnisse für die Nutzer“ (https://www.google.com/search/howsearchworks/mission/web-users/) und hier sind eben die Webseitenbetreiber gefragt.

Die zunehmende Content-Orientierung und Relevanz-Bewertung zeigt sich in verschiedenen Rankingfaktoren, die bereits bekannt sind:

  • Ausführliche Texte
  • Gut strukturierte Texte
  • Leicht verständliche Texte (Flesch-Score)
  • Videos & Bilder auf Seiten
  • Verweildauer
  • Absprungrate

Das alles hat keinen technischen Hintergrund mehr, sondern ist einzig im Content selbst verankert.

Damit zeigt sich aber auch, dass ein rein technisches SEO (sowohl im Code, wie auch z.B.  in der Berechnung der Keyworddichte etc.) nicht mehr möglich sein wird.

Es wird – auch in der Suchmaschinenoptimierung – zunehmend wichtiger werden, für Nutzer zu optimieren. Die Suchmaschinenoptimierung ist längst keine Optimierung für die Maschine oder den Algorithmus mehr, sondern für Menschen:

Menschen mit einem Informationsbedürfnis, einem Problem oder einer Fragestellung oder auch einfach einem Unterhaltungsbedürfnis.

SEO 2018: Mobile, Speed & UX

Der erwartete, flächendeckende Roll-out des Mobile Index wird von Google seit mehr als 3 Jahren vorbereitet. Warum? Nicht, weil Google „mobile“ toll findet, sondern weil Menschen es tun. Fast ein Drittel der deutschen Internetnutzer ist täglich bis zu 20 Minuten mobil online, 17% sogar länger als zwei Stunden am Tag.

SEO 2018 - Die Nutzung wird mobiler
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Der Anteil der Seitenaufrufe über mobile Geräte (Smartphones & Tablets) lag 2016 laut statista.de in Deutschland bei 35% und steigt kontinuierlich. Unsere eigenen Zahlen zeigen – je nach Branche – Werte bis zu 75% mobiler Aufrufe, insbesondere im B2C.

Da ist es natürlich nur sinnvoll, dass Google für SEO 2018 technisch auf Websites setzt, die sich am Smartphone problemlos bedienen lassen und schnell laden.

Doch bei aller Befeuerung des Mobile Index, der teils sehnsüchtig, teils sorgenvoll erwartet wird, dreht sich auch hier vieles um den User.

Der Suchende soll es möglichst bequem und einfach haben, möglichst effizient seine Bedürfnisse nach Information oder Unterhaltung befriedigen können. Das wird ein Umdenken bei viele Website-Betreibern erzwingen. Dort, wo Websites bisher extrem unternehmensorientiert waren, werden sie sich in Zukunft viel mehr an den Besuchern und Suchenden orientieren müssen. Sie müssen die Fragen beantworten, die Suchende stellen und nicht die, die das Unternehmen beantwortet sehen will.

Fazit zu SEO 2018

2018 kann kommen. Wer seine Website heute technisch noch nicht so umgerüstet hat, dass sie mit SSL verschlüsselt wird, schnelle Ladezeiten aufweist und mobile friendly alle Inhalte zur Verfügung stellt, der hat ohnehin schlechte Karten.

Wer seine Website in den letzten Jahren technisch und nach formalen Gesichtspunkten gut aufgestellt hat, muss sich nun Gedanken darüber machen, was die Menschen überhaupt suchen, von denen man gefunden werden will. Content-orientierte Suchmaschinenoptimierung wird auch 2018 zunehmend wichtiger werden. Das heißt aktuell natürlich nicht, dass die Inhalte einfach lieblos ins Netz geklatscht werden sollten. Auch ist es nicht sinnvoll, sich mittels Storytelling zu Tode zu erzählen. Gute Inhalte brauchen einen passenden Rahmen. In Design, wie auch in der Technik. Das wird sich auch in Zukunft nicht so schnell ändern.

Relevanter Content kann vieles sein: Ein Text, ein Bild, eine Grafik, ein Video, ein Podcast. Und auch, wenn SEO sich damit irgendwie „weicher“ und „künstlerischer“ anfühlt, ist es das ganz und gar nicht. Denn relevanter Content kann letztlich immer nur data-driven sein. Nur wer harte Daten, Zahlen und Fakten zur Verfügung hat, weiß, wonach potentielle Kunden im Netz suchen und kann sich darauf einstellen.

SEO 2018 bedeutet zuzuhören, was die Kunden wollen und suchen

In 2018 gilt es also mehr denn je zuzuhören und herauszufinden, was die eigenen Kunden wollen. Wer nach „Schema X“, das vor Jahren entwickelt wurde, Inhalte ins Netz stellt, der wird in Zukunft Probleme bekommen. Mit seinen Kunden, seinen Besuchern und eben auch Google.

Ach ja…. und dann wäre da ja auch noch die Frage „Und die anderen Suchmaschinen?“ – nun, die werden auch 2018 keine so große Rolle spielen, als dass sich der Zeitaufwand der gezielten Optimierung für Suchmaschine XY lohnen wird. Am Ende dürfen wir davon ausgehen: Was Google gut findet, werden auch die anderen akzeptieren…

Wer Unterstützung in Sachen SEO braucht, darf sich gerne auf unserer Mainpage umsehen oder anrufen 🙂 02631 348229

Außerdem bieten wir auch 2018 wieder SEO-Seminare an.

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