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Barcamp Koblenz 2017

„Wo ist Dein Blogbeitrag zum Barcamp?“ hieß es gestern Mittag. Als ob ich nicht genug Arbeit auf dem Schreibtisch liegen hätte. Aber wieso, fürs Bonner Barcamp und fürs JoomlaCamp musste ich auch nichts schreiben. Aber diesmal ließ sich die Social Media Abteilung nicht erweichen. Tja, wer das Privileg hat, das Wochenende auf einer Konferenz quasi durchzuarbeiten, der darf sich dann wohl nicht beschweren, wenn er dann auch noch ein paar Zeilen dazu schreiben muss.

Mein Bericht zum letzten Barcamp in Koblenz endete damit, dass ich wohl selbst unter Nerds ein Außenseiter zu sein scheine. Trotzdem sind Koblenzer Nerds ein freundliches Völkchen. Standen wir von WERK 70 letztes Jahr noch ein bisschen unschlüssig in der Gegend rum, so wurden wir diesmal freudig begrüßt und wir mussten schon zwischen diversen Tischen wechseln, um alle alten Bekannten zu begrüßen. Dazu gabs schon das erste kalte Bier (zu dieser Tageszeit noch 0,0%) und Rosinenbrötchen.

Irgendwann gings dann los mit der Vorstellungsrunde. Mein viertes Barcamp, meine vierte Vorstellungsrunde und ich kann mich damit immer noch nicht damit anfreunden. Nicht, weil ich mich genieren würde, in ein Mikrophon zu sprechen, oder weil mir die Teilnehmer egal wären. Das menschliche mein Gehirn ist schlicht nicht in der Lage zw. 100 und 200 Vorstellungen sinnvoll zu folgen. Ich halte diese Vorstellungsrunde für eine überflüssige Zeitverschwendung. Da sie aber für Barcamps obligatorisch ist, werde ich wohl noch einige davon über mich ergehen lassen müssen, denn die Sessions und die vielen neuen Kontakte entschädigen dafür.

Thematisch drehen sich die Sessions in Koblenz etwas enger um das Thema Social Media als das in Bonn der Fall war. Trotzdem fanden sich genug Sessions, die mich interessierten. Und da ich ein Mensch bin, der gerne mal über den eigenen Tellerrand sieht, habe ich mich auch in Sessions gesetzt, deren Beschreibung mich eigentlich nicht sonderlich angesprochen hat. Man kann immer was lernen. Und selbst die Erkenntnis, dass einen dieses Thema wirklich nicht interessiert 😉 Folgende Sessions will ich besonders hervorheben:

Als altgedienter Chaot, liebe ich es, wenn Dinge außer Kontrolle geraten. Deshalb hat es mir sehr gefallen, dass die Session von Olaf Köster (https://twitter.com/NordicSprout) zum Thema Internet of Things durch die Teilnehmer in eine gesellschaftspolitische Diskussion abdriftete. Und da war sie, die von mir erhoffte thematische Verbreiterung.

Einen Anstoß, uns bei WERK 70 mal mit dem Thema ChatBots zu beschäftigen, gab Sascha Böhrs (https://twitter.com/sascha_boehr) Session zum Thema. Sicher etwas, das für uns bei WERK 70 künftig größere Relevanz erlangen wird.

Mein besonderer Dank geht an Malte Schreer (https://twitter.com/MalteSchreer) für seinen erstaunlich offenen und emotionalen Vortag. Mich hat das sehr beeindruckt.

Und da bin ich schon beim letzten Sessionslot am Sonntag. Den wollte ich eigentlich schwänzen. Der Kopf war bereits übervoll. Überdies arbeiten wir für Kunden-Websites mit professionellen Fotografen. Aber wie oft sitzen wir im Büro, denken wir könnten ja mal schnell für Facebook ein Schnappschuss machen. Also rein in die Fotosession. Eigentlich wars dann auch nicht wirklich viel Neues. Uneigentlich hat Salomé Weber (https://twitter.com/salome_weber) aber vieles, was ich schon wusste, mir aber nie Gedanken gemacht hatte, sehr strukturiert dargestellt. Das wird künftig wiederum helfen, selbst das Fotografieren strukturierter anzugehen, bzw. Bilder von Fotografen zu bewerten und für die Website auszusuchen. Ich hoffe, sie hat mir die kleine Nachhilfe in Mathe nicht übelgenommen.

Trotz der vielen interessanten Sessions, war der Burger am Ende des ersten Tages mein Highlight. Nicht nur, weil er echt gut war. Aber auch. Aber die Jungs mit denen ich am Tisch gesessen habe, hatten allesamt den gleichen derben Humor wie ich. Besser kanns eigentlich nicht werden.

Hoffentlich aber doch. Beim Barcamp Koblenz 2018.

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4 Comments

  1. Hallo Frank,

    es freut mich sehr, dass du doch noch in meine Session gekommen bist und dass du sogar etwas für dich mitnehmen konntest. Und: Nein, das habe ich dir auf keinen Fall übel genommen. Ein bisschen Mathe-Nachhilfe schadet nie 😉

    Liebe Grüße,
    Salomé

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